musicus 2/2004 (Ausgabe Nr. 51)

Dankesschreiben der Rudolf-Dietz-Schule

Beim "Fußballturnier zwischen den Jahren" im vergangenen Jahr wurden die eingenommenen Startgelder und Spenden nicht als Preise an die beteiligten Mannschaften ausgegeben, sondern an die Rudolf-Dietz-Schule, zur Anschaffung von ergonomischen Möbeln, gespendet. Anfang diesen Jahres erhielten wir daraufhin folgenden Brief von der Schulleitung, den wir nun auf diesem Weg an Sie weitergeben wollen:
"Liebe Fußballfreunde,
Sie beteiligen sich z.T. schon seit vielen Jahren am Fußballturnier, das die Interessengemeinschaft Nauroder Ortsvereine nun schon zum 28. Mal in der Kellerskopfhalle "zwischen den Jahren" ausrichtet. Sie haben Ihre Freude am fairen Spiel und bieten zugleich den Zuschauern eine abwechslungsreiche Unterhaltung.
Die letzte Veranstaltung vom 27. Dezember 2003 bis 29. Dezember 2003 unterschied sich dennoch von allen früheren Turnieren. Sie hatten bereits eine großartige Idee und setzten diese bei der Siegerehrung in die Tat um: Alle Startgelder und Spenden wurden dieses Mal nicht an die beteiligten Mannschaften verteilt, sondern mit einem schönen Geldbetrag aufgerundet und an mich für die Rudolf-Dietz-Schule ausgehändigt. Dies ist eine großartige finanzielle Unterstützung für ein zwar nicht gerade billiges, aber äußerst wichtiges Projekt der Grundschule und zugleich eine wunderbare Geste der Sympathie ! An dieser "Aktion Gemeinsinn" der Nauroder Vereine und Gruppen können sich andere wahrlich ein Beispiel nehmen.
Im Namen der ganzen Schulgemeinde der Rudolf-Dietz-Schule möchte ich mich daher nochmals bei den Organisatoren und bei jedem einzelnen Spieler bedanken, dass durch Ihre großzügige Spende in Höhe von insgesamt 1200 € nun weitere ergonomische Tische für die Schülerinnen und Schüler aus den Wiesbadener Stadtteilen Auringen; Medenbach und Naurod angeschafft werden können. Sie haben durch diese lobenswerte Unterstützung unseres Schulprogrammes mit dem Thema "Bewegliche Möbel für eine bewegte Schule zur Vorbeugung von Haltungsschäden" einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit unserer Jugend geleistet.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Siebold
(Rektor)

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Jahreshauptversammlung 2003

34 Vereinsmitglieder fanden sich am 24. Januar zur Jahreshauptversammlung im Forum ein. Nachdem die 1. Vorsitzende Elke Buths die Anwesenden begrüßt hatte, gedachten die Versammelten den in 2003 verstorbenen Mitgliedern, Alex Jung und Bernd Diefenbach.
Das Protokoll der letztjährigen Jahreshauptversammlung wurde von der 1. Schriftführerin Manuela Bergmann verlesen. Anschließend erinnerte Elke Buths in einem ausführlichen Bericht an die Aktivitäten des Vereins im zurückliegenden Jahr. Der musikalische Höhepunkt war zweifellos das Herbstkonzert in der Kellerskopfhalle unter der Leitung unseres neuen Dirigenten Hendrik Müller. Auch die Konzertreise nach Görlitz zum 85jährigen Bestehen des dortigen Mandolinenorchesters zählte zu den besonderen Highlights. In seinem Kassenbericht stellte der 1. Kassierer, Gerhard Bergmann, die wesentlichen Eckdaten der Kassenbewegung dar. Er wies dabei nochmals darauf hin, dass jedes Vereinsmitglied das Recht hat, den detaillierten Kassenbericht einzusehen. Thomas Stock und Dieter Schwalbach hatten 2 Wochen zuvor, entsprechend ihrer Funktion, die Kasse geprüft – wahrscheinlich wird es das einzige Mal in der Vereinsgeschichte bleiben, dass gleich zwei Finanzbeamte die Bücher kontrollierten. Dieter Schwalbach bestätigte als Sprecher eine ordnungsgemäß geführte Kasse, wies jedoch darauf hin, dass die negative Entwicklung des Vereinsguthabens in den vergangenen Jahren kritisch zu betrachten sei und stellte diesen Punkt zur Diskussion. Im späteren Verlauf der Jahreshauptversammlung wurde darauf eingegangen. Am Ende war man sich darüber einig, übermäßige Preiserhöhungen zu vermeiden, jedoch Ausgaben kritisch zu betrachten. Dem Antrag auf Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes wurde einstimmig entsprochen. Als Nachfolger für Thomas Stock wurde Wolfram Thol als neuer Kassenprüfer gewählt.
Nach einer Pause folgte die Vorschau auf die Aktivitäten des Vereins in diesem Jahr. Der Augenmerk fiel besonderes auf die geplante Konzertreise in die Toskana für die der Bus schon jetzt ausgebucht ist. Unter dem Punkt Verschiedenes meldete sich der Nauroder Ortsvorsteher Wolfgang Nickel zu Wort. Er lobte den interessanten Jahresbericht der 1. Vorsitzenden und die Leistungen des Vereins. Ferner merkte er an, dass ein Verein wie der unsrige neben der musikalischen auch eine öffentliche Aufgabe hat, der wir mehr als gerecht würden.
Nach rund zweieinhalb Stunden schloss Elke Buths die Jahreshauptversammlung 2003 und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

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In de' Hall' war was los !

Über 450 kleine und große Gäste tummelten sich am Faschingssamstag in der Kellerskopfhalle. Wie in jedem Jahr hatten die Musikfreunde zum Kindermaskenball eingeladen. Bereits in den frühen Morgenstunden trafen sich die Helfer des Vereins, um die normale Turnhalle in eine närrische Arena zu verwandeln. Da wurden Hunderte von Luftballon aufgepumpt und gebündelt, Tische und Stühle aufgestellt, Spielbuden aufgebaut und die Riesen-Hüpfburg mit Luft gefüllt. In der Küche wurde zwischenzeitlich das Essen vorbereitet und die Getränke kaltgestellt.
Punkt 14.11 Uhr begann das eigentliche Unterhaltungsprogramm. Die Diefenbach-Combo spielte bekannte Karnevals-Hits, bei denen es kein Kind auf dem Stuhl zu halten vermochte. Elke Buths lud mit ihrem Animationsteam zu diversen, nach Alter gestaffelten Spielen, ein. Sowohl Gewinner, als auch Verlierer wurden hierbei mit kleinen Preisen und Süßigkeiten belohnt.
In der riesigen Hüpfburg bebten unablässig die Wände. Das Zuordnen der Schuhpaare im Anschluss war sicherlich eine besondere Herausforderung an die Burgbetreuer. An den diversen Spielbuden gab es immer wieder Wellen des Ansturms. Unzählige Luftballontiere bekamen neue Herrchen und Frauchen. Unablässig schepperten die Büchsentürme in das Auffangtuch. Und am Tattoo-Stand riss die Schlange nicht ab. Zum Abschluss des Nachmittags wandt sich eine nicht enden wollende Polonäse durch die Kellerskopfhalle, während Eltern und Omas bei Kreppel, Kaffee und Kuchen oder einem Gläschen Sekt dem närrischen Treiben zusahen.
Abgekämpft, mit zufriedenen Mienen, machte sich die närrische Schar nach drei Stunden wieder auf den Nachhauseweg, während die Helferschar der Musikfreunde wieder antrat, um die Turnhalle zurück zu verwandeln. Bis es im nächsten Jahr wieder heißt: "In de' Hall' is' was los !"

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Musikfreundchen in der Wüste

Am Samstag, dem 28. Februar traf sich eine kleine Schar Musikfreundchen an der Nauroder Kirche, um in die Sonora-Wüste zu fahren. Genauer gesagt - nach Wiesbaden in die Sonderausstellung des Museums. Das Motto lautete in diesem Jahr „Unter heißer Sonne“ und zeigte allerhand Tiere und Pflanzen der Wüste und gab einen Einblick in das dortige Leben. Gebannt lauschten die kleinen und großen „Wüstlinge“ der Führung und füllten eifrig die Fragebögen zum Gewinnspiel aus.
Auch wenn diesmal nur wenige der Einladung gefolgt waren, so hatten die Musikfreundchen wieder viel Spaß.

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Ostereiersuche

Am Karfreitag, dem 09. April treffen sich die Musikfreunde wieder zur alljährlichen Karfreitagswanderung. Für die Vereinskinder macht sich auch der Osterhase auf den Weg, um für jeden ein Osternest zu verstecken.
Bei schönem Wetter geht's um 14 Uhr am Mandolinenstadl los. Sollte das Wetter nicht mitspielen, bleiben wir dort.
Kuchenspenden unserer Bäckerinnen und Bäcker sind herzlich willkommen.

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50 Jahre Äbbelblütenfest vom 7. - 10. Mai

Wurde im letzten Jahr das 50. Blütenfest gefeiert, so wird in 2004 - 50 Jahre - zu ehren sein. In den bewährten Händen der Interessengemeinschaft Nauroder Ortsvereine und dem Äppelblütenfestausschuss liegt die Planung für die Tage rund um den 9. Mai.
Auch die Musikfreunde sind wieder mit dabei. Unsere Straußwirtschaft, das Mandolinenstadl, wird am Freitag und Samstag ab 18 Uhr geöffnet sein.
Unsere Wagenbauer werden einen Motivwagen für den Festzug herrichten und das "Orchester" wird mit einer Fußgruppe am Umzug teilnehmen. "Eine Reise ins Mittelalter" ist das diesjährige Motto. Da lag es nahe der Fußgruppe der Musikfreunde das Thema "Minnesänger" zu übertragen, während auf dem Wagen Nr. 19 "Johannes Gutenberg" zu sehen sein wird.
Doch das alles ist noch Theorie. Ende März werden die Pritschen verteilt und die Rollen der Landwirte bereitgestellt werden. Nach dem Rohbau, der den TÜV Anforderungen genügen muss, gehen die Motivwagen dann an die IG-Halle, um bemalt zu werden. Desweiteren sind die Ortseingangsschilder aufzustellen und das Spruchband über die Kirchhohl zu spannen. Wenn dann das Wetter noch mitspielt, können wir uns alle auf ein schönes Fest freuen.
Für die Vorbereitungen im Mandolinenstadl wurden folgende Termine fixiert: Samstag 17.4., 24.4., 1.5., Sonntag 2.5., Donnerstag 6.5.
Es muss aufgeräumt und geputzt werden, Gläser auf Vollständigkeit geprüft und Buden aufgebaut werden, sowie Ausbesserungs- und Verschönerungsarbeiten am und im Stadl getätigt werden. Jeder der Lust und Zeit hat, ist willkommen, denn es findet sich für jede helfende Hand die passende Arbeit.
ThB

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Das Osterei

Das älteste Zeugnis eines geschmückten Eies fand sich in einem Steinsarg eines römisch-germanischen Grabes bei Worms. Bereits im 4. Jhdt wurde das Ei als Grabbeigabe in römisch-germanischen Gräbern gefunden. Auch gefärbte Eier waren bei Ägyptern und Persern bekannt. Sie feierten das Neujahrsfest im Frühling, das "Fest des roten Eies". Rot war zum damaligen Zeitpunkt die einzige Farbe. Noch heute ist in vielen Ländern Rot die ursprüngliche Farbe des Osterei. In Griechenland z.B. heißt der Gründonnerstag "roter Donnerstag", da an diesem Tag die Eier für Ostern gefärbt werden. Im 13. Jhdt. werden von Freidank erstmals bemalte Ostereier erwähnt. Das Ei als Lebenssymbol ist eines der ältesten Symbole überhaupt und ist ins Christentum übernommen worden. In einigen Gebieten gilt es auch als Fruchtbarkeitssymbol. Eier waren schon als Zahlungsmittel (Zinsgabe) im Mittelalter bedeutend. Als feststehenden Zahlungstermin wurden an Ostern im Mittelalter Eier den Grundherren als Sachleistung für das gepachtete Land überreicht. Das Ei galt auch teilweise als Berechnungseinheit für Zinsen und Pacht.

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Such & Find

Saxophon-Unterricht
Wer Interesse hat Saxophon zu erlernen, meldet sich bitte bei David Thoerner, Tel.: 06127/62291

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Herausgeber:
Mandolinenorchester Musikfreunde Naurod 1923 e.V.
Kirchhohl 20
65207 Wiesbaden-Naurod

Redaktion, Layout und Druck
Manuela & Gerhard Bergmann
Rautenweg 2b
65527 Niedernhausen


Thomas Buths
Kirchhohl 20
65207 Wiesbaden-Naurod